Biomasse - die nachwachsende Energie

Die energetische Nutzung von Biomasse in die älteste Form der Energieerzeugung. Jedes Verfeuern von Holz, anderen pflanzlichen Brennstoffen oder tierischem Mist nutzt Biomasse als Energiequelle.

Umgekehrte Photosynthese

 Das Prinzip der Energiegewinnung aus Biomasse ist ganz einfach: Organische Stoffe, die aus Sonnenenergie, Kohledioxid und Wasser entstanden, werden wieder in Energie, Kohledioxid und Wasser umgesetzt. Anders als die Verbrennung fossiler Energieträger wir die Biomasse aber als CO2-neutral angesehen. Der Grund: Das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung von Biomasse freigesetzt wird, wurde kurz vorher von den Pflanzen der Atmosphäre entnommen. Im Gegensatz dazu wird bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen Kohlendioxid freigesetzt, das über Millionen Jahre fest in Kohle, Öl oder Gas gebunden war.

 

Abfall stinkt. Geld nicht!

Die meisten Menschen verbinden Biogas vor allem mit einem: Gestank. Doch nur 2 % davon sind "riechbare Bestandteile". Der größte Teil besteht aus Kohlewasserstoff Methan, wie beim Erdgas. Und weil ab 2005 organische Abfälle nur noch unter hohen Auflagen auf einer Deponie abgelagert werden dürfen, wir die Verwertung dieser Abfälle stark an Bedeutung gewinnen.

Biogas - Herstellung verbessert sich immer mehr!

Seit vielen Jahren wir durch die Vergärung organischer Abfälle Biogas gewonnen - ein hochwertiger, vielseitiger, erneuerbarer und umweltfreundlicher Energieträger. Abfälle können dadurch in kurzer Zeit in wertvolle Energieträger mit hohem Wirkungsgrad verwandelt werden.

 

Quelle: Kapitalanlagenforum, Gossmann, Ott, EnBW, 08.11.2005

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