Volksrente - Rentenlücke - So früh wie möglich mit der Eigenvorsorge beginnen
Wer heute jung ist, hat später womöglich nichts zu lachen, denn immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr Rentner versorgen.
Finanzexpertin und Buchautorin Carola Ferstl sprach über die drohende Altersarmut und wie man sich davor am besten schützt. Die Moderatorin und Redakteurin arbeitet seit 1992 für die Wirtschaftssendungen auf ntv und gilt als Deutschlands bekannteste Expertin für Börsen- und Finanzfragen.
Alle reden von Rentenlücke? Wie schlimm ist es wirklich?
Carola Ferstl: "Rentenlücke klingt wie Zahnlücke, als könnte der Zahnarzt mit einer schönen Krone alles richten. Leider hilft bei der Rentenlücke niemand. Hier ist Eigenvorsorge gefragt. Schon heute erhält man mit der staatlichen Rente weniger als 70% seines durchschnittlichen Jahreseinkommens.
Wer also einmal 1000 Euro netto im Monat verdient hat, erhält 700 Euro Rente. In den nächsten Jahren wird die staatliche Rente eher weiter sinken als steigen, da immer mehr Rentner von immer weniger Arbeitnehmern finanziert werden. Die Rentenlücke wird also immer größer.!"
Deshalb raten wir Ihnen: Wer noch keine private Altersvorsorge hat, sollte sich so schnell wie möglich eine beschaffen.
Quelle: Kapitalanlagenforum / Gossmann / Ott / Bild / 10.11.2005